Wir sind so gewöhnt uns vor anderen zu verstellen,
dass wir es zuletzt auch vor uns selbst tun.
ich hoffe, ich überlebe dieses jahr nicht. nichts ist so, wie es scheint zu sein, nichts.
tut mir leid, für die wenigen und dummen posts. es geht im moment einfach nicht.
nichts geht mehr.
ich fresse es leise in mich rein, kau auf des tages scherben.um so vielleicht im nachhinein der dinge herr zu werden.
ich schnüre einen festen bund aus faulen kompromissen.
ich säe auf verseuchtem grund und trinke aus trüben flüssen.
der lange weg durch die stillen jahre, die karawane ins niemandsland.
die träume, die ich auf diesem weg begrabe,
hängen wie trübe schleier überm horizont.
versenke meinen leeren blick in einem meer betäubter sinne.
die asche der verschenkten zeit vom winde fortgetragen.
verbrannt für die ewigkeit, zerplatzt wie seifenblasen.
"oh mein gott, was ist das denn auf deinem arm? das sieht ja schlimm aus. ritzt du dich?" - hahahahahaha, nein. niemals.

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