Samstag, 25. Juni 2011

i will wait for you

ich werde das ganz einfach vergessen. das, was du mir erzählt hast. verdrängung. das konnte ich schon immer gut. und so werde ich es machen.
ich lese mir diese eine zeile noch einmal durch. und wieder. ich starre darauf. ich will antworten. es geht nicht. ich kann nicht. und ich wüsste nicht, was ich antworten sollte. ich kann mich nicht bewegen. das lied läuft immernoch im hintergrund. und ich muss nur die ganze zeit daran denken, dass ich doch alleine bin. auch wenn mir dieses lied versucht etwas anderes klar zu machen. ich kann jetzt nichts tun. 10 minuten sind vergangen. ich habe mich in dieser zeit nicht gerührt. nicht bewegt. kein einziges stück. nur auf diese eine zeile gestarrt. wieso bin ich eigentlich so geschock? ich weiß es selbst nicht. aber es zerreißt mich. und ich weiß nicht, wieso. ich lasse mich fallen. nach hinten. auf das bett. und fange jämmerlich an zu weinen. nur kurz. aber mit viel schmerz und gefühl. ich weine. es ist einfach alles. alles auf einmal. so weit ist sie also gekommen. ich habe den schmerz ertragen, damit sie glücklich sein kann. so sieht es aus. keiner schaut dahinter. es ist so wie immer. jedem ist alles egal. alles schießt mir durch den kopf. das geht noch eine weitere halbe stunde so. bis ich mich irgendwann fange. und es eigentlich so ziemlich wieder vergessen hab. ich habe das gefühl, eigentlich müsste diese nachricht für mich presenter sein. oder dass mir diese zeilen immer wieder in meinem gedankengang erscheinen. nichts da. vergessen. ich werde es alles wieder vergessen. und ich weiß nicht, wieso es mich so aufwühlt. ich habe keine ahnung. alles, was ich weiß, ist, dass es mich innerlich zerreißt. mehr kann ich nicht sagen.

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